Sparkassenstiftung knittelfeld

Bergrettung Knittelfeld

Gefordert und Gefördert

Der Winter 2025/2026 war für die Bergretter eine gewaltige Herausforderung. Traurige Bilanz: Bisher mussten auch drei Lawinentote geborgen werden.

Die 30 Mitglieder zählende Bergrettung Knittelfeld ist in diesem Winter besonders gefordert. Es geht um Einsätze der Knittelfelder allein oder bei größeren Ereignissen gemeinsam mit den Ortsstellen Judenburg, Zeltweg und Pöls, bei welchen in dieser Saison bereits drei Lawinentote zu beklagen waren. Im Sommer sind es meist Sucheinsätze oder mehr oder weniger kleine Unfälle. Zum Einsatzgebiet der Knittelfelder gehören vor allem der am meisten begehrte, 2.417 Meter hohe Geierkogel oder der Steinplan.

Laut  Ortstellenleiter Werner Koch, werden er und seien Kollegen jährlich zu bis zu 30 Einsätzen gerufen. Schlechte Planung, schlechte Kleidung und Unkenntnis führen sowohl im Sommer als auch im Winter zu mehr oder weniger großen Unfällen, schlechtestenfalls  auch zum Tod. „Bergretter fragen nicht nach der Ursache, sie helfen und retten. Allerdings sind wir nur mit gut ausgebildeten Männern und neuerdings auch drei Frauen, im Einsatz“, so Koch.

Wer den Notruf 140 wählt, setzt die Bergretter in Gang. Künftige Einsätze werden durch ein neues Einsatzfahrzeug erleichtert. Der Toyota Hilux kostet 70.000 Euro und ist speziell für die Bedürfnisse der Bergretter ausgerüstet. Logos von Unternehmen, die zu der Anschaffung einen Beitrag geleistet haben, sind Zeichen der Anerkennung für die selbstlose Hilfe und die Rettung unter oft schweren Bedingungen.

Gerhard Edelsbacher sagt, dass er nirgends beim Ansuchen um Unterstützung, auf taube Ohren gestoßen ist. So auch bei der Sparkassenstiftung Knittellfeld: „Wir schätzen die ehrenamtlichen Leistungen, welche die Bergretter physisch und psychisch fordern.“ Ehrenamtlichkeit wird immer seltener“, haben die Stiftungsvorstände Rudolf Holzer und Robert Wieser versichert   Ihnen wurde bei der Sponsoringzusage das Allrad-Einsatzfahrzeug vorgeführt und die Ausrüstung gezeigt.  Koch dankte den Stiftungsvorständen für das starke Zeichen der Verantwortlichkeit, das mit dem Beitrag zum neuen Fahrzeug gesetzt wurde. Holzer und Wieser wiederum dankten den Bergrettern für ihr außerordentliches Engagement und versicherten, dass die gezielte Hilfe ganz im Sinne der Stiftung ist.